Verloren im Antragschaos? So stellen Sie Fördermittelanträge richtig

Wie sich Fritz K.* die Sache mit dem Start-Geld Antrag vorgestellt hatte, weiß er heute selbst nicht mehr so genau. „Ich dachte wohl irgendwie, ich drucke mir den Antrag im Internet aus, fülle ein paar Kästchen aus und schicke ihn ab“, erklärt der 47-jährige Steinmetz-Meister, der bereits seit zwei Jahren seinen eigene kleine Werkstatt betrieb, als er zum ersten Mal auf staatliche Fördermittel aufmerksam wurde. In den Betrieb war er von klein auf hineingewachsen, hatte ihn schließlich schuldenfrei von seinem Vater übernommen und sich nie Gedanken um eine Finanzierung machen müssen. Bis die Kommune beschloss, den örtlichen Friedhof zu restaurieren und die Auftragslage plötzlich explodierte. Schnell war klar: Wollte man die Großaufträge nicht an die Konkurrenz verlieren, musste man wachsen – und zwar schnell. „Wir hatten schon lange mit dem Gedanken gespielt, das leer stehende Nachbarsgrundstück zu kaufen und dort anzubauen“, beschreibt Fritz K. die ersten Expansionspläne. „Aber das hatten wir aufgeschoben, bis das notwendige Kleingeld zusammengespart wäre“, fügt er hinzu. Nun blieb plötzlich keine Zeit mehr zum Sparen, und gleichzeitig wollten neue Mitarbeiter eingestellt und jeweils eine neue Schleif- und Graviermaschine angeschafft werden.

tl_files/strategam/bilder/regions/Foerderung_Immobilie.jpgDie Idee, staatliche Mittel zu beantragen, kam vom sechzehnjährigen Sohn des Steinmetzes. Er surfte ein wenig im Internet, und das passende Programm schien schnell gefunden. Aber spätestens, als die Formulare der Deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vor ihnen lagen, kam die Ernüchterung. „Besonders, dass ein genauer Investitionsplan und ein Finanzplan verlangt wurden, hat mich aus dem Konzept gebracht. Und was ich mit dieser Risikoanlage A anfangen sollte wusste ich schon gar nicht“, schmunzelt der Selbständige kopfschüttelnd. Ohne seinen Sohn, das gibt der heutige Chef von 11 Mitarbeitern zu, wäre er wohl immer noch der Kopf eines drei-Mann-Betriebes. Denn der ließ sich nicht beirren, durchforstete weiter das Internet und überredete seinen Vater, sich an die örtliche IHK zu wenden. Die IHK riet dem Unternehmer sich aus der KFW Beraterbörse  einen Berater auszusuchen. Die STRATEGAM erschien Fritz K. dabei am kompetensten – und plötzlich ging alles sehr schnell. In einem kostenlosen Erstgespräch erfuhr der Unternehmer, welche Förderprogramme ihm für seinen Betriebsausbau zur Verfügung standen und welche weiteren Finanzierungsmöglichkeiten es gab. Neben dem Ausarbeiten eines detaillierten Finanzierungs- und Investitionsplans nahm der Berater die Verhandlungen mit der Hausbank genauso in die Hand wie die Antragstellung bei der KfW. Innerhalb eines Monats war der Bau der neuen Werkräume abgeschlossen und die neuen, modernen Maschinen finanziert. Das ist heute über ein Jahr her, und „der Stein rollt wie geschmiert“, erklärt Fritz K. nicht ohne einen gewissen Stolz. Dass sein Lebenswerk an ein paar unübersichtlichen Formularen hätte scheitern können, will der Meister gar nicht mehr hören: „Jeder soll das machen, was er am besten kann“, findet er. Und Fördermittel-Anträge, das können eben einfach die Unternehmensberater am besten.

(*Name von der Redaktion geändert)

Tipps für einen erfolgreichen Fördermittelantrag

Auch wenn die Antragstellung nur mit Hilfe vom Profi garantiert erfolgreich über die Bühne geht – hier einige erste Tipps für Fördermittel-Anfänger:

  1. Egal, was Sie fördern lassen wollen: Jedes Förderprogramm für Unternehmer bezieht sich auf bestimmte, festgelegte Investitionen. Sie erhalten keinen Cent, ohne ihm einen verbindlichen Zweck zugeordnet zu haben!
  2. In der Regel gilt: Je höhere Mittel beantragt werden, desto länger muss der frei formulierte Teil des Antrags, die sogenannte Vorhabensbeschreibung, ausfallen. Das können bei Konzernen auch schon mal bis zu 300 Seiten sein – aber keine Panik, bei Kleinunternehmen genügen meist bis zu zehn.
  3. In Deutschland gibt es an die 900 öffentliche Förderprogramme, von denen viele miteinander kombinierbar sind. Anstatt wertvolle Zeit und Kraft darauf zu verschwenden, sich in diese undurchschaubare Materie einzuarbeiten, tun die meisten Unternehmer besser daran, schon bei der Auswahl der Fördermittel einen Profi vom Fach zu Rate zu ziehen. Im Rahmen eines Existenzgründercoachings kann man sich als Gründer hinsichtlich geeigneter Fördermittel beraten lassen, allerdings sollte man darauf achten, nur akkreditierte und vom KfW zugelassene Berater wie die STRATEGAM-Unternehmensberater zu konsultieren.

Informationen über das STRATEGAM Beraternetzwerk und seine Leistungen unter www.strategam.de oder telefonisch unter +49(0)211.75 84 859-21

4377 Zeichen mit Leerzeichen
(Quelle: STRATEGAM Redaktion)