6. Energieforschungsprogramm verabschiedet.
„Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung“, lautet der Titel des 6. Energieforschungs-programms der Bundesregierung, das in der vergangenen Woche verabschiedet wurde. 3,5 Milliarden Euro stehen für den Zeitraum von 2011 bis 2014 zur Verfügung. Das sind 75 Prozent mehr als in der vorhergehenden Periode. Einer der Gründe für das deutlich dickere Finanzpolster ist der neu eingerichtete „Energie- und Klimafonds“. Ziel: Die Mittel „strategisch auf prioritäre Bereiche“ zu fokussieren, sprich auf Bereiche, „die für den beschleunigten Umbau der Energieversorgung Deutschlands wichtig sind“.
Beteiligt am Energieforschungsprogramm sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung. „Das Programm legt die Grundlinien und Schwerpunkte der Förderpolitik der Bundesregierung im Bereich innovativer Energietechnologien für die kommenden Jahre fest. Damit schafft es die Voraussetzungen dafür, dass der Umbau der Energieversorgung in Deutschland umweltschonend, sicher und kostengünstig gestaltet werden kann“, erklärt das Bundeswirtschaftsministerium in einer Pressemitteilung.
Das Thema Energie stehe ganz oben auf der Agenda, so Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. Das Programm leiste einen wichtigen Beitrag zur Beschleunigung der Energiewende und schaffe verlässliche Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung. „Zugleich unterstützen wir Wirtschaft und Wissenschaft darin, sich auf die großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts auszurichten“, betonte Dr. Rösler. Ins gleiche Horn stießen bei der Vorstellung des Energieforschungsprogramms auch seine Kollegen, Bundesumweltminister Dr. Nobert Röttgen, Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner und Bundesforschungsministerin Professorin Dr. Annette Schavan.
„Wir werden Projekte von Wind bis Photovoltaik, von solarthermischen Kraftwerken bis Geothermie unterstützen. Ein Schwerpunkt wird dabei auch die Forschungsförderung für Speicher- und Netztechnologien und regenerative Kombikraftwerke sein“, sagte Dr. Norbert Röttgen. Um die unterschiedlichen Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien sinnvoll und effizient miteinander zu verknüpfen, seien „kluge Konzepte und clevere Ideen“ nötig, ergänzte Ilse Aigner. Dr. Annette Schavan sieht in der Forschungsagenda eine Vorsorgemaßnahme, „dass unsere Wissenschaft weltweit eine Vorreiterrolle spielen kann“.
Weiterführende Informationen zum 6. Energieforschungsprogramm stehen auf den Internetseiten der Bundesministerien zur Verfügung.
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(Quelle: STRATEGAM Redaktion/BMWi/Regioanzeiger.de)