PR-Arbeit für den kleinen Geldbeutel.

Internet und soziale Medien haben besonders für kleinere Unternehmen eine neue Unternehmensperspektive im Bereich Presse geschaffen. Wo früher nur die Konzerne mit Presse-Abteilungen und erheblichem medialen Aufwand eine große Zahl an Verbrauchern erreichen konnten, kann heute ausnahmslos jedes Unternehmen mit kleinem Budget Presse im Medium des "www" machen. Natürlich ist die Konkurrenz entsprechend groß und eine Strategie erforderlich.

"Früher oder später beschäftigt sich jeder Betrieb mit dem Thema Presse", fasst Harald Wachter, Geschäftsführer der STRATEGAM Deutschland GmbH, die Ergebnisse aus zahlreichen Kundenprojekten mit dem Thema "Neukundengwinnung" zusammen. Denn Pressearbeit bedeutet nicht nur, in der Zeitung zu stehen und sich in medialer Präsenz zu sonnen, sondern natürlich auch neue Kunden zu gewinnen. Neben dem Medium Print bietet gerade das Internet zahlreiche Möglichkeiten der kostengünstigen Pressearbeit. "Um ein erfolgreiches PR-Konzept auch mit kleinem Budget umsetzbar zu gestalten, muss eine konkrete Schritt-für-Schritt - Planung aufgestellt und dann auch zielstrebig umgesetzt werden", so Wachter zu den wichtigsten Schritten:

1. Kommunikations - und Webpräsenz aufbauen

Die Grundlage jeder Online-Pressearbeit ist der eigene Internetauftritt, der als Plattform für Artikel, Pressemitteilungen, Downloads, etc. des Unternehmens dient. Standardisierte Homepage-Vorlagen bieten in der Regel nicht die notwendigen Funktionen für eine wirksame Online-PR; eine Erstellung vom Profi empfiehlt sich. Der Webauftritt sollte als Zentrum und Ziel der Internetarbeit verstanden werden; tl_files/strategam/bilder/Pressearbeit_Fotolia.jpgdort werden Produkte und Dienstleistungen präsentiert und email Adressen der Besucher für bspw. einen Newsletter eingesammelt. Hierfür ist ein Formular zur Abfrage der email-Adresse für einen Newsletter notwendig (s. 4.).

2. Sichtbarkeit gewährleisten
Wer im Internet wie sichtbar und entsprechend gefragt ist, bestimmen heutzutage die großen Suchmaschinen, allen vorneweg Google. Sie sind eine Art "Internetpolizei" und haben die Macht, einer Website innerhalb kürzester Zeit einen Millionenstrom an Besuchern zu verschaffen. Google versucht natürlich, den Internet-Usern zu ihren Suchbegriffen den hochwertigsten Inhalt ("Content") zu bieten. Schon allein deshalb lohnt es sich immer, nur gute und eigene Inhalte im Internet zu veröffentlichen. Aber es gibt auch technische Parameter sowie zahlreiche Tricks, um mit seiner Präsenz in den Google-Ergebnissen möglichst weit oben angezeigt zu werden und die kostbaren Klicks zu ergattern - das Zauberwort heißt SEM (Search Engine Marketing) und führt, richtig angewandt, dazu, dass die richtigen Surfer die richtigen Inhalte zu Gesicht bekommen und lesen.

3. Informationen bereitstellen und Kunden anziehen
Mit den SEM-Maßnahmen einhergehen muss natürlich SEO (Search Engine Optimization) und dafür gesorgt werden, dass das, was sichtbar wird, auch zum letztendlichen Kaufentscheid führt. Die Erfahrung, dass im überbordenden Angebot des WorldWideWeb allerdings Kaufangebote allein rein gar nichts bewirken, macht die strukturierte Verteilung von eigenen Inhalten im Internet erforderlich. Diese kann als eine Art Vernetzung der eigenen Seite verstanden werden. Zum Aufbau dieses Pressenetzwerks gehört  unter anderem das regelmäßige Posten in Foren, Blogs, Presseportalen sowie in eigenen Social Media Accounts wie Facebook und Twitter. Hierbei ist es wichtig, die prestigereichsten und von Suchmaschinen am höchsten geschätzten Portale ausfindig zu machen, um seine wertvollen Inhalte möglichst ideal zu platzieren. Das zweite "Must" bei der Online-PR lautet Regelmäßigkeit. "Wer in bestimmten Abständen hochwertigen Content verteilt, kann sich so einen wachsenden Stamm von "Mitlesern" und potentiellen Kunden sichern", erklärt Harald Wachter. Ein Teil des produzierten Contents sollte aber unter Verschluss gehalten und nur für Abonennten des firmeneigenen Newsletters zur Verfügung stehen (s.4.).

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4. Kunden bewerben

Erst an letzter Stelle dieser Aufzählung steht der Werbeaspekt der PR-Arbeit - mit gutem Grund. Denn wer zu früh und/oder zu plump seine Verkaufsintention preisgibt, erweckt gerade im Internet schnell Misstrauen. Hat man den Kunden durch einen intressanten Mehrwert auf seine Seite gezogen, besteht nun eine erhöhte Möglichkeit, dass dieser bereit ist, seine Kontaktdaten, mindestens aber die email-Adresse bereitszustellen, um für weitere Inhalte persönlich ansprechbar zu sein. Die häufigste Variante zur Kundendatengewinnung ist das Angebot eines Newsletters. Aber Vorsicht: Bei allen Inhalten gilt die rechtliche Bedingung eines sogenannten Double Opt - In - Verfahrens: Jeder Kunde muss erst über einen Linkklick in einer zu diesem Zweck versandten Mail bestätigen, dass er dem Unternehmern erlaubt, ihn anzuschreiben.

5. Personifizierte Pressearbeit betreiben
Hat man sich eine Newsletterliste aufgebaut, beginnt der zweite Teil der Online-PR. Hier werden Newsletter und Pressemitteilungen in erster Linie dazu genutzt, im Gedächtnis der Kunden präsent zu bleiben und sie in regelmäßigen Abständen auf den eigenen Webspace zu "locken". Dies geschieht am besten, indem man den eigentlichen Text auf der Webseite anlegt, im Newsletter nur die ersten Sätze liefert und im Anschluss einen Link zum ganzen Artikel setzt, der sich auf der Unternehmens-Website befindet. Am Artikelende kann dann der Verweis zu einem passenden Produkt erfolgen. Achten Sie darauf, Ihre Kontakte stetig zu verwalten und zu aktualisieren, und teilen Sie in möglichst genaue Zielgruppen auf, um jedem Kunden nach Möglichkeit nur das zu schicken, was ihn wirklich interessiert.

Was hier einfach klingt, birgt in der Praxis natürlich oft ungeahnte Schwierigkeiten. "Gerade Unternehmer besitzen oft nicht das notwendige Know-how, um ihre Pressearbeit gezielt zu produzieren und zu vermarkten. Sie kennen weder die wirklich wichtigen Plattformen noch die SEO-Grundsätze, nach denen diese beurteilt werden; außerdem begehen viele Fehler beim Aufbau der Liste und handeln sich teure Abmahungen ein", warnt Harald Wachter. Es empfielt sich deshalb, PR-Strategien von Anfang an professionell zu planen. "Ideal für Gründer und Unternehmer ist für einen solche Planung das Gründercoaching der KfW. Hier kann man bis zu 60 Stunden Beratung in den sinnvollen Aufbau einer Pressearbeit stecken und bekommt von der KFW bis zu 75% Zuschuss zur Beraterrechnung."

Informationen über das STRATEGAM Beraternetzwerk und seine Leistungen unter www.strategam.de oder telefonisch unter +49(0)211.75 84 859 21

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(Quelle: STRATEGAM Redaktion)